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Was zwei Familien in Schweden und Deutschland verbindet? Ein durchdachtes System am Heck.

Familienleben zwischen Van und Bergen
Es ist früh am Morgen. Die Türen des Vans öffnen sich, kalte Luft strömt hinein. Kinder lachen, Skischuhe klacken auf gefrorenem Boden und es riecht nach Kaffee.
Winter Vanlife ist kein Trend. Es ist eine Entscheidung.
Eine Entscheidung für Draußen, für Bewegung, für gemeinsame Zeit.
Wir haben zwei Familien begleitet, die den Winter nicht nur erleben – sondern leben. Eine lebt in Schweden, die andere in Deutschland. Beide verbindet: Winter ist Familienzeit.
Emmi & Familie – Winter Vanlife in Schweden
Emelie von Platen, Emmi genannt, ist 40, Schwedin, Sportlerin, Mutter und Vanliferin.
Im Sommer 2018 baute sie mit ihrem Mann ihren ersten Camper aus, 2020 folgte der zweite Ausbau: Dieses Mal ein Peugeot Boxer.
2021 kam ihr erster Sohn zur Welt, 2023 folgte der zweite Sohn. Seither reisen sie zu Viert in ihrem Westfalia Columbus 600D mit vier Sitzplätze und vier Betten.
Während ihrer Elternzeit nutzen sie jede Möglichkeit, gemeinsam unterwegs zu sein.
Im Winter lebten sie in Åre (Schweden), reisten 2,5 Monate mit einem Wohnmobil durch die USA und verbrachten viel Zeit im Van in den Alpen, Dolomiten und Pyrenäen.
Und jedes Mal war klar:
Das ist es. So wollen sie ihre Winter verbringen. Mit dem Camper in den Bergen.
Wenn Winter Alltag wird
Wer mehrere Wochen im Van bei Minusgraden lebt, lernt schnell:
Feuchtigkeit ist der Feind und Unordnung kostet Nerven.
Alles was raus kann, soll auch draußen verstaut werden.
Egal ob Langlaufski, Tourenski, Alpinski oder unzählige Paar Stöcke: sie alle finden mit dem PUSHrack ihren Platz am Camperheck.
Emmi sagt:
„I like things that just work.“
Nicht spektakulär, nicht kompliziert, sondern maximal funktional.
Franzi & Familie – Familienalltag trifft Bergsehnsucht
Franzi, ihre drei Männer und ihre Labradorhündin sind am liebsten in ihrem Sprinter unterwegs. Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Sie sind Draußen.
Jede Reise sorgt für neue Inspiration. So entstand ihre Firma, Roadtyping, 2016 mitten im echten Familienabenteuer.
Ihr Basecamp liegt im Allgäu und ist der perfekte Ausgangspunkt für Abenteuer in alle Richtungen. Am liebsten sind sie draußen: zu Fuß über Almwiesen, mit den Bikes durch die Berge oder mit dem Van über einsame Passstraßen.
2022 erfüllten sie sich einen Traum: neun Monate Nordamerika im eigenen Van – von Kanada bis Alaska, die Pazifikküste hinunter und quer durch die USA zurück. 35.000 Kilometer voller Geschichten.
Warum ihre Ski draußen bleiben
Die Erfahrung hat sie gelehrt: Ob ein Winterwochenende smooth läuft, entscheidet sich in den ersten fünf Minuten nach der Ankunft.
Sind die Ski innen verstaut, wird die Kleidung feucht, ständig muss umgeräumt werden, Chaos ist vorprogrammiert.
Sind die Ski außen montiert, wird´s leichter:
In der Früh wird die Vantüre geöffnet, das passende Paar Ski wird abgeladen und los geht´s.
Der Van bleibt Wohnraum und mutiert nicht zum Sportgerätedepot.
Was beide Familien verbindet
Egal ob in Schweden oder Deutschland, ob Langlaufski oder Snowboard, Wochenendtrip oder mehrwöchige Wintercamping Erlebnisse:
Was sich ähnelt, ist nicht das Panorama, sondern der Alltag.
Kinderlachen kann plötzlich von lautem Gebrüll abgelöst werden. Kleinigkeiten führen rasch zu Konflikten: Die Mütze ist nicht an ihrem Platz, einer muss immer aufs Klo.
Im Van ist es eng und irgendetwas ist immer nass.
Winter mit Kindern ist aufregend kann aber auch an den Nerven aller Beteiligter zehren.
Was stört denn wirklich?
Es ist weder der Schnee, noch die Kälte die stört.
Sondern nasse Ski, die im Gang liegen, Stöcke, die zwischen Sitzbank und Küche rutschen, Skischuhe, über die man nachts stolpert.
Man kann das Chaos nicht gänzlich abschaffen. Aber man kann verhindern, dass sich alles im Innenraum abspielt.
Wenn die Ski draußen bleiben, hat man im Camper ein Problem weniger.
Und manchmal reicht genau das.
Es geht nicht darum, alles optimal zu organisieren.
Sondern darum, sich das Leben so einfach wie möglich zu machen.
Da geht es den Familien – egal ob in Schweden oder Deutschland – ganz gleich.
Wenn das Camperheck zum Außenstauraum wird,
fühlt sich drinnen vieles leichter an.
Wenn du das kennst – nasse Ski im Gang, zu wenig Platz, zu viel Chaos –
dann schau dir unser Heck-Setup für deine Winterausrüstung in Ruhe an.
Vielleicht ist es genau die kleine Erleichterung, die euren nächsten Trip entspannter macht.
Den gesamten Testbericht von Emmi, sowie viele spannende Blogbeiträge zu den Themen Vanlife, Outdoor Erfahrungen, Reise & Abenteuer sowie Lifestyle und Design findest du in Emmis Blog:
Explorista – Vanlife, äventyr & uteliv
Du möchtest mehr über Franzi und Marius erfahren und ihre Roadtyping Produkte kennenlernen oder auf ihr Wissen zu Reiserezepten, dem Reisen mit Kindern oder zum Camperausbau zurückgreifen, dann wirf einen Blick auf ihre Website:
Roadtyping – Goods for Vanlife & Mountains

























